Eine Chance, die Lücken in der Digitalisierung zu schließen

Nach einigen Wochen im Home Office sind die Stärken und Schwächen der Infrastruktur eines Betriebes bereits deutlich zu spüren. Welche Prozesse laufen problemlos weiter? Und welche Aufgaben bereiten nun Sorgen, da sie liegen bleiben? 
 
Eine von Statista* veröffentlichte Befragung österreichischer ArbeitnehmerInnen, deren Arbeitsplatz während der Corona-Krise ins Home Office verlegt wurde, ergab: ein Viertel konnte die Umstellung ohne größere Probleme umsetzen. Jedoch empfanden mehr als ein Drittel der Befragten die Umstellung als schwierig oder sogar sehr schwierig. Woran liegt das? 
 
Neben den individuellen Herausforderungen im privaten Bereich spielt die vorhandene Infrastruktur des eigenen Arbeitsgebers eine maßgebliche Rolle bei der Umstellung auf Heimarbeit. Wie gut ausgerüstet ist der Dienstgeber, um Prozesse ortsunabhängig und flexibel aufrechtzuerhalten?  
 
Einige Kernbereiche, wie die Aufrechterhaltung der Kommunikationswege sind mittels diverser Tools schnell gelöst. Die eigentliche Herausforderung liegt aber in all denjenigen Arbeitsschritten, die im Unternehmen immer noch analog und papierbasiert bearbeitet werden.  
 
Hier zeigt sich das Ausmaß, das sich hinter dem Schlagwort Digitalisierung wirklich versteckt: was bisher von Unternehmen als mögliche Weiterentwicklung gesehen wurde, wird jetzt zur nötigen Weiterentwicklung. Denn auch wenn davon auszugehen ist, dass eine irreguläre Situation wie die Jetzige eine absolute Ausnahme bleibt: der Unterschied in der Leistungs- und damit schlussendlich auch Überlebensfähigkeit der Unternehmen ist jetzt zutage getreten. 

Dabei sind die Stolpersteine eigentlich nicht schwer zu überwinden: 
Die Digitalisierung dokumentengetriebener Geschäftsprozesse kann schneller und einfacher umgesetzt werden, als viele denken – und ist eine Investition in die Zukunft. Prozesse werden dadurch kostengünstiger, schneller und fehlerresistenter. Zusätzlich stärkt man Dokumentation und Compliance aller Prozesse, insgesamt also eine große Erleichterung im Überlebenskampf. Dokumente ortsunabhängig und flexibel freigeben: was im Moment ein Zwang aus der Situation heraus ist, wird für MitarbeiterInnen in Zukunft ein Tool für Effizienz und Freiraum darstellen.  
 
Denn auch nach der Krise werden tiefgreifende wirtschaftliche, soziologische und auch psychologische Veränderungen spürbar sein. Mit den Erkenntnissen der letzten Wochen hat sich die Wahrnehmung der Themen Mobilität und Produktivität im Home Office auf beiden Seiten verschoben. Journalisten, Experten und Forscher weisen schon jetzt deutlich darauf hin, dass sich starre Strukturen nicht weiter rechtfertigen lassen. Eine Studie von e-dialog* zeigt außerdem, dass sich die Mehrheit der ÖsterreicherInnen im Home Office sogar recht wohl fühlt.  
 
Eine zentrale Frage wird Vertrauen spielen. Vertrauen in das Unternehmen, Vertrauen in die MitarbeiterInnen und Vertrauen darauf, dass mit der Krise ein Lernprozess gestartet wurde, der alle Beteiligten besser und stärker in die Zukunft gehen lässt.  
 

* de.statista.com/statistik/daten/studie/1109382/umfrage/umstellung-aufs-home-office-waehrend-der-corona-krise-in-oesterreich/
* kurier.at/freizeit/leben-liebe-sex/homeoffice-wegen-pandemie-mehrheit-fuehlt-sich-wohl-kollegen-fehlen/400799633


 
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